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Ironman Südafrika
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ALOHA HAWAII!
SENSATIONELL/Zwei Podersdorfer Triathleten starteten beim Ironman in Süd Afrika, einer konnte sich sogar für die Weltmeisterschaft im Herbst in Hawaii qualifizieren.
TRIATHLON/Vergangenen Sonntag war es soweit. Wolfgang Gisch und Rainer Fuhrman, beide LTC-Triathleten, standen am Strand von Port Elizabeth (Südafrika) mit 812 weiteren Startern und warteten um sieben Uhr morgens auf den Startschuss. „Ich war froh, dass es endlich losging“, so Wolfgang Gisch , „denn das Training bei uns im Seewinkel im Winter war schon nicht mehr auszuhalten, mit dicken Jacken und Thermoskanne Rad fahren macht wirklich keinen Spaß mehr“.
Die beiden bestritten einen Ironman, das heißt 3,8 Kilometer schwimmen im Meer, 180 Kilometer Rad fahren und zum Schluss noch einen Marathon (42,2 Kilometer) laufen. Die Vorbereitungen der beiden liefen ca. über ein halbes Jahr, wobei beide erfahrene Wettkampfsportler sind. „Am besten gefiel uns die Regenerationswoche in Südafrika, da haben wir nur gegessen, speziell Steaks, es war einfach köstlich und zum Glück hatten wir keine Waage mit“, meinte Rainer Fuhrmann.
Der Wettkampftag selbst hatte praktisch jedes erdenkliche Wetterszenario geliefert – außer Schnee. Vom morgendlichen Sturm über die sengende Hitze bei abklingendem Wind, hartem Wind auf der Radstrecke und danach Regen und Gewitter beim Laufen gab es die gesamte Wetterpalette.
Beide Sportler hatten beim Schwimmen Probleme. Wolfgang Gisch: „Im Meer ist das Schwimmen ganz anders, wenn man Wasser schluckt ist das sehr unangenehm und der Wellengang war so stark, dass man manchmal beim Armzug ins Leere griff oder die Orientierungsbojen nicht sah.“
Endlich am Rad lagen beide LTC´ler ziemlich weit hinten im Starterfeld, was sich jedoch bald ändern sollte. „Die Radstrecke war wie eine schnelle Trainingseinheit für mich, ich hab ständig andere Radfahrer überholt und plötzlich war ich auch schon auf der Laufstrecke“, erzählt Rainer Fuhrmann mit einem strahlendem Lächeln, denn schlussendlich konnte er sich mit seinem sechsten Rang in seiner Altersgruppe unter 200 Startern einen Hawaii-Slot abholen. Mit dem rechnete er auf der Laufstrecke aber schon nicht mehr, „weil es mich bei Kilometer 34 quasi zerriss, nichts ging mehr, aber ich dachte mir, nur mehr ins Ziel“, und das schaffte er dann auch in 10:06 Stunden.
Wolfgang Gisch hielt sich an seine vorgenommene Zeit und kam in 12:15 ins Ziel, wo ihn Rainer Fuhrmann mit eigens angefertigten Österreichfahnen schon erwartete. Gemeinsam ließen sie den langen Tag glücklich bei Steak und Bier ausklingen. „Heuer will ich meine Zeit auf der Langstrecke in Podersdorf noch um einiges verbessern, Südafrika war deshalb ein wichtiges Trainingsziel für mich“, so Gisch. Fuhrmann ist erst der zweite Burgenländer nach Kurt Pfeller der in Hawaii an den Start gehen wird und hoffentlich nicht der letzte.